Es gibt zwei verschiedene Arten von Kontaktlinsen.

Sicherlich haben Sie schon von sogenannten festen oder formstabilen Kontaktlinsen gehört. Diese Linsen sind echte Alleskönner.
Kleiner als die Hornhaut schwimmen Sie auf dem Tränenfilm und sorgen so für eine optimale Versorgung des Auges mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Trockene Heizungsluft, lange Bildschirmarbeit, klimatisierte Räume – kein Problem! Formstabile Kontaktlinsen trocknen auf dem Auge nicht aus und ermöglichen so bis zum Tagesende optimalen Sehkomfort.
Auch für speziellere Versorgungen wie Keratokonus, hohe Hornhautastigmatismen oder irregulare Hornhäute sind sie oft die einzig sinnvolle Korrektion.
Tatsache ist: während der Eingewöhnungsphase nimmt man die gute Beweglichkeit der Kontaktlinsen als leicht störendes Tragegefühl war. Dies verliert sich aber nach kurzer Zeit.

Weiche Kontaktlinsen bestehen aus einem wasserhaltigem elastischem Kunststoff. Sie sind größer als die Hornhaut und schmiegen sich an diese an. Dadurch spüren Sie die Linsen am Anfang etwas weniger.
Auch weiche Kontaktlinsen können individuell an ihr Auge angepasst werden.
Oder sie entscheiden sich für die sogenannten Austausch- oder Wegwerflinsen. Die Parameter dieser Kontaktlinsen sind standartisiert und nur in einem eingeschränktem Bereich verfügbar.
Generell gilt: weiche Kontaktlinsen sind zwar oft weniger zu spüren, durch das größere Design können sie aber das Auge nicht so gut mit Nährstoffen versorgen, wie es formstabile Linse können.